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Die Situation der Grundschule in Nagasséga

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Die Situation der Grundschule in Nagasséga

Anfang 2017 besuchen 415 Kinder in 7 Klassen die Grundschule in Nagasséga. 6 Klassen sind in festen Gebäude, 1 Klasse ist in einer Hütte aus Elefantengras untergebracht. In der letzten, der 6. Klasse sind nur 32 Kinder, in der 5. Klasse aber 64 Kinder. Die Kinder werden in der 6. Klasse die nationale Prüfung zum Übertritt in die Sekundarschulen ablegen. Der Direktor wird jedes Jahr gemessen am Erfolg seiner Schüler bei dieser Prüfung. In Nagasséga ist der Direktor, der auch die 6. Klasse leitet, sehr rigoros und schickt Kinder, die nicht mitkommen in die 5. Klasse zurück. Die nächste nationale Prüfung findet im Juni 2017 statt. 2016 war Nagasséga die beste Schule in der Region Matéri mit über 80% Übertritt (32 Kinder), während manche Schulen in Benin 0% hatten. Der nationale Durchschnitt für den Übertritt liegt bei 30-35%. Matéri hat mit etwa 120.000 Menschen ähnlich viele Bewohner wie der Landkreis Erlangen-Höchstadt.

Die erste Klasse Die Erste Klasse

Der Dassari-Benefiz e.V. hat einen Antrag beim Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) eingereicht, um die Unterstützung mit Räumen, Material und Aushilfslehrern zu verbessern. Hoffentlich haben wir damit Erfolg für unsere jungen Freunde vor Ort.

In einem Viertel von Nagasséga wurde ein Schulableger gegründet um die Raumsituation zu entspannen. Dieser Schule fehlen aber Lehrer und der Schulrat hat sich an den Verein gewandt für eine Unterstützung mit Hilfslehrern.

Zweite Klasse Dritte Klasse

Zuletzt aktualisiert am Montag, den 19. Juni 2017 um 20:10 Uhr
 

Grundschule in Nagasséga beleuchten

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Licht von sechs bis sechs

Wie überall in der Nähe des Äquators ist es ziemlich genau zwölf Stunden am Tag hell und zwölf Stunden dunkel. Und weil Nagasséga keine öffentliche Stromversorgung hat, gibt es im Dorf auch kein elektrisches Licht.

Auch die Klassenzimmer der Grundschule sind also abends und nachts dunkel und können nicht genutzt werden. Dabei würden die Kinder gerne in den kühleren Abendstunden ihre Hausaufgaben in den Räumen machen. Und die Großen könnten die Räume für Versammlungen und zur Erwachsenenbildung nutzen.

Bei unserem Besuch im Mai 2011 haben wir mit einigen jungen Leuten im Dorf eine kleine Photovoltaikanlage auf dem Schuldach und LED-Leuchten in einem Klassenzimmer installiert.
Dieses Projekt hat die Mitwirkenden begeistert und sie haben uns Löcher in den Bauch gefragt, um möglichst viel zu lernen. Aktuell suchen diese motivierten "Dorfelektriker" nach Lösungen, weitere Räume zu beleuchten.


Hier können Sie mit Ihrer Spende helfen!


Vielen Dank!

 

Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 29. Juli 2011 um 15:47 Uhr